Bester historischer Roman gesucht!Tuesday, January 12. 2010
Zum dritten Mal lobt der Autorenkreis Historischer Roman „Quo Vadis“ den Sir Walter Scott-Literaturpreis aus. Zur Teilnahme zugelassen sind historische Romane, die zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2009 in deutscher Sprache erschienen sind. Die ausgezeichneten Romane erwartet ein Preisgeld von insgesamt 3500,00 Euro. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2010.
![]() Am 12. November 2010, anlässlich des jährlichen Mitgliedertreffens des Autorenkreises, dürfen sich drei Preisträgerinnen und Preisträger über die Auszeichnung Goldener, Silberner und Bronzener Lorbeer freuen. Bereits zum dritten Mal wird der Autorenkreis Historischer Roman „Quo Vadis“ den Sir Walter Scott-Literaturpreis im Rahmen des Jahrestreffens verleihen, das dieses Jahr in Karlsruhe/Durlach stattfinden wird. Zwischen dem 12. und 14. November 2010 werden sich die Autorinnen und Autoren historischer Romane zur Langen Lesenacht, Werkstattgesprächen und literarischem Austausch treffen. „Vergangene Epochen werden lebendig und im Schicksal interessanter Charaktere nachvollziehbar, nichts fasziniert die Leserinnen und Leser im Historischen Roman mehr. Wir freuen uns auf überzeugende Beispiele.“ (Carlo Feber, Organisator Sir Walter Scott-Preis 2010) Die vier unabhängigen, renommierten Jurorinnen und Juroren, die die drei besten historischen Romane der vergangenen zwei Jahre auswählen werden, sind 2010: Christine Kerler, Journalistin und Autorin Rita Kohn Dell‘Agnese, Journalistin und Redakteurin der Histo-Couch Andreas Malessa, Hörfunk- und Fernsehjournalist, Buchautor und Theologe Professor Dr. Wolfgang Wiesmüller, Institut für Germanistik an der Universität Innsbruck Mit Bedacht wählte der Autorenkreis für seinen Literaturpreis den Namen jenes Schotten, der mit seinem Roman „Ivanhoe“ als Vorreiter des Genres gilt und zugleich hohe Maßstäbe gesetzt hat. Dieser Tradition fühlt sich „Quo Vadis“ nicht nur verpflichtet. Mit dieser besonderen Auszeichnung für aktuell erschienene, inhaltlich und literarisch herausragende historische Romane möchte der Autorenkreis sie lebendig erhalten. "Unsere Quo-Vadis-Umfrage hat ergeben, dass die Leserinnen und Leser historischer Romane offen für neue Ideen sind, jedoch Spannung und einen soliden historischen Hintergrund erwarten. Wir freuen uns auf viele Romane, die sich diesem Anspruch stellen." (Frank Stefan Becker, Organisator Sir Walter Scott-Preis 2010) Bei der Bewertung stehen die Qualität der Recherche, historische Authentizität, eine faszinierende Figurenzeichnung und nicht zuletzt Spannung und sprachliche Gewandtheit der Autorinnen und Autoren auf dem Prüfstein. Damit die Jury das dafür notwendige Lesefutter erhält, ruft „Quo Vadis“ alle Verlage, Autorinnen und Autoren auf, ihre Werke für den Sir Walter Scott-Preis einzureichen! Teilnahmebedingungen: Zugelassen sind historische Romane in deutscher Sprache, deren Handlung vor 1918 spielt. Es muss sich um Ersterscheinungen in deutscher Sprache handeln, die in den Jahren 2008 und 2009 erschienen sind. Fantasy-Romane, Übersetzungen und BoD (Book-on-Demand-Veröffentlichungen) werden nicht berücksichtigt. Einsendeschluss ist der 31. Mai 2010. Detaillierte Ausschreibungsmodalitäten siehe unter: www.akqv.org/scottpr.shtml Einsendungen schicken Sie bitte an: Dr. Sabine Korsukéwitz, Petzower Str. 2a, 14109 Berlin. Informationen zum Sir Walter Scott-Literaturpreis erteilen Carlo Feber sowie Dr. Frank Stefan Becker. Kontakt: sws-preis@akqv.org
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DeLiA-Literaturpreis 2009 - Quo Vadis Mitglied Angeline Bauer erringt den 3. PlatzFriday, January 8. 2010
Celle (15. Mai 2009)
Autorin Angeline Bauer nach der PreisverleihungWir freuen uns mit unserem Mitglied Angeline Bauer, die mit ihrem historischen Roman "Die Närrin des Königs" den 3. Platz der "DeLiA 2009" belegt hat. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! "Die Närrin des Königs" behauptete sich erfolgreich gegen 64 Romane aus 32 Verlagen und 3 Ländern. Aus diesen wählte die Jury (bestehend aus: Eva Völler, Kerstin Gier, Iny Lorentz und Eric Maron) insgesamt 8 Finalistinnen. Siegerin der begehrten "DeLiA 2009" ist Britt Reissmann für "Der Traum vom Tod". Platz 2 ging an Gabriela Galvani für "Die Seidenhändlerin". Mit Katerina Timm ("Die Kosakenbraut") schaffte zudem ein weiteres Quo Vadis Mitglied unter die 8 Finalistinnen zu gelangen. Hier erfahren Sie mehr über unsere Autorin Angeline Bauer und ihren historischen Roman "Die Närrin des Königs". Dieser Link führt Sie zu einem ausführlichen Interview mit der Autorin!
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Diskussion um neues Leistungsschutzrecht: Von der Gefahr unabsehbarer FolgenThursday, November 19. 2009
An sich klingt es erst einmal vielversprechend: Es gelte, "geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern besser zu schützen".
Wirft man jedoch einen genaueren Blick auf die Sache, offenbart sich ein explosives Gemisch, das weder für Autoren, noch für die Gesellschaft erstrebenswert zu sein scheint. Eine Betrachtung dieser Vorgänge findet sich im Artikel "Vom Leistungsschutz zum Link-Verbrechen". Dort wird unter anderem geschlußfolgert: "Das Urheberrecht könnte so umformuliert werden, dass freie Journalisten durch Total-Buy-out-Verträge und AGB enteignet werden dürfen bzw. keinen Anspruch mehr auf eine "angemessene Vergütung" haben. (...) Das Urheberrecht (könnte) so umformuliert (werden), dass Links auf Verlagserzeugnisse nicht mehr ohne Einwilligung der Verleger gesetzt werden dürfen. Auch darf aus Texten nicht mehr ohne Einwilligung zitiert werden." Wieder erweist es sich, daß das immer noch oftmals mangelnde Verständnis der Neuen Medien seitens vieler Entscheider durchaus gefährlich werden, und von Interessengruppen für ihre ganz eigenen Ziele instrumentalisiert kann. Die Debatte um ein neues Leistungsschutzrecht sollten gerade Autoren, die ja ganz unten in der Nahrungspyramide stehen, kritisch mitverfolgen. Nicht jeder, der vorgibt, unsere Rechte zu schützen, hat damit auch tatsächlich unser Wohl im Sinn. Eine weitere Zusammenfassung der Debatten findet sich bei Netzpolitik - und wie dort geschrieben steht: "Diese Zusammenstellung an Infomationsquellen könnte bei Einführung eines Leistungsschutzrechtes vielleicht nicht mehr legal sein." Eine Anmerkung zum Abschluss: Das Urheberrecht ist in Deutschland unveräußerlich an den jeweiligen Schöpfer gebunden. Es geht präziser also um Verwertungsrechte. PS. Das ist schon lustig: Kurz nach Veröffentlichung dieses Beitrags sollte ein interview mit einem unserer Autoren hier im Weblog dargestellt werden ... und die Sache stolperte prompt über die Verwertungsrechtsfrage. QED: Es handelt sich keineswegs um ein abstraktes, oder fernes Problem. Volles Schloss in BergedorfTuesday, November 17. 2009
Die achte Mitglieder-Vollversammlung, die Historica 2009 fand vom 13.-15. November in einem besonders passenden Rahmen statt: im Schloss von Hamburg Bergedorf.
Das Organisationsteam bildeten: Jörgen Bracker, Titus Müller und Marlene Klaus. Den ausgezeichneten Verbindungen von Jörgen Bracker (er ist der ehemalige Direktor des Museums für Hamburgische Geschichte) war es zu verdanken, dass Quo Vadis im Bergedorfer Schloss ein umfangreiches und unterhaltsames Programm anbieten konnte. Maren Winter fasste dieses Programm in einem Flyer zusammen und bannte es auf Plakate. Ohne das Engagement von Dr. Olaf Matthes, Dr. Andreas Aholt sowie Herrn Thomas Stach und vieler, vieler weiterer Helfer wäre die erfolgreiche Historica nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank - wir fühlten uns allesamt in guten Händen! Unfassbar, dass Hamburg dem Bergedorfer Schloss mit der Schließung droht. Der Autorenkreis historischer Roman "Quo Vadis" hofft mit der diesjährigen Historica dazu beizutragen, dass Hamburg ein Einsehen hat. Kultur ist ein zu schützendes Gut. Schon Cicero forderte: „Verantworte dich!“ Schon im Vorfeld der eigentlichen Historica gab es Lesungen in Bergedorf und Umgebung von den Mitgliedern Helga Glaesener, Jörgen Bracker, Wolf Serno, Kathrin Lange, Titus Müller und Tania Douglas. Die Leserinnen und Leser wurden dazu in die Buchhandlungen "am Sachsentor" (Bergedorf) und Erdmann (Reinbek) geladen, in das etablierte Haus im Park, aber auch zu ungewöhnlicheren Lesungsorten wie die Christuskirche Altona, die Weinhandlung von Have, das Geschichts- und Kulturkontor und sogar in die Sternwarte. Am Freitag, den 13. 11. eröffneten Schlossherr Dr. Olaf Matthes und Bürgermeister Dr. Christoph Krupp gemeinsam mit den beiden Sprechern Marlene Klaus und Titus Müller die Historica 2009. An diesem Nachmittag fand die Verleihung des "Quo Vadis" Kurzgeschichtenpreises statt. Kathrin Lange, Vorsitzende der Jury, trat als Laudatorin der drei Gewinner auf. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher hatten den Weg ins Schloss gefunden und lauschten den Siegergeschichten, die von den Gewinnern persönlich vorgelesen wurden. 1. Preis honorierte Veröffentlichung im Aufbauverlag (400 €) - "Freiheit, schöner Götterfunken" von Eva Wodarz-Eichner, Wiesbaden 2. Preis 300 € - "Aristoteles" von Alf Leue, Schweden 3. Preis 200 € - "Eine Uhr für Dürer" von Anne Bentkamp, Lübeck Samstagmorgen, am 14. 11. führte der Schlossherr höchstpersönlich die interessierten Autorinnen und Autoren ambitioniert und amüsant durch sein Anwesen. Wir wünschen ihm viele Besucher, die der Stadt Hamburg verdeutlichen, dass Kultur ein zu schätzendes Gut ist! Nachmittags wurde zu der von "Quo Vadis" initiierten Podiumsdiskussion eingeladen. Deren drängendste Themen waren: - Warum werden historische Romane, besonders solche mit weiblichen Hauptpersonen, trotz Beliebtheit beim Publikum vom Feuilleton ignoriert? - Warum stimmen Cover oft nicht mit der Epoche der Romane überein? - Wie wird der historische Roman von der Öffentlichkeit, den Leserinnen und Lesern wahrgenommen Auf dem Podium saßen hauptsächlich Fachfrauen aus der Branche: Maiken Nielsen (Autorin / NDR-Redakteurin), Julia Abrahams (Literaturagentin), Melanie Winkler (Thalia Filialleiterin), Cordelia Borchardt (Lektorin S. Fischer). Titus Müller und Sabrina Capitani moderierten souverän durch die kontrovers geführte Diskussion, an der sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher beteiligten. Besonders engagiert zeigten sich Leserinnen und Leser der Histo-Couch, die aus ganz Deutschland (u. Schweiz) zur Historica angereist waren. Lesenacht 14. 11. ab 19.00 Uhr "Heute ist Weihnachten", schwärmte eine Besucherin mit blitzenden Augen, die signierten Bücher fest an die Brust gepresst. Vielen mag es ergangen sein wie ihr. Über 400 Besucherinnen und Besucher stürmten das Bergedorfer Schloss am Samstag Abend zur traditionellen Langen Lesenacht des Autorenkreises Historischer Roman "Quo Vadis". 30 Autorinnen und Autoren lasen aus ihren aktuellen Büchern, jeweils parallel in fünf Räumen des Schlosses. Wohin die Besucherinnen und Besucher an diesem Abend auch strömten, ob zum Gerichtssaal, Sternsaal, Soltauzimmer oder gleich in den schattigen Kerker, überall das gleiche Bild: zum Bersten gefüllte Räume. Zum Teil standen die Zuhörer bis auf die Flure. Für die gemeinsame Leidenschaft rückten alle zusammen, Alt und Jung lauschten in trauter Harmonie miteinander. Weniger harmonisch ging es später im Innenhof des Schlosses zu. Das Geräusch klirrender Eisenklingen lockte die Menschen hinaus. Der Verein "Hammaborg - historischer Schwertkampf e.V." ließ das Publikum erzittern. Dierk Hagedorn und Falko Fritz boten einen kurzweiligen Einblick in die Technik und die vielfältigen Gefahren des Schwertkampfes. Wer historische Romane liest und genauso, wer sie schreibt, ist bereit, sich in frühere Jahrhunderte zu versetzen. Er versucht, die alten Tage heraufzubeschwören, versucht sogar, die Zeit ein wenig festzuhalten, was doch nie so ganz gelingt. Passend zu diesem Thema präsentierte die Autorin Maren Winter zusammen mit ihrem Mann Willi Winter eine Performance über die flüchtigste aller Geliebten - die Zeit. Eine Figurentheaterszene, gespielt mit Licht und Lehm. Durch das gesamte Programm begleitete der Barde "Ludmillus", alias Carl Matthias Scheel, die Besucherinnen und Besucher einfühlsam mit mittelalterlichen Weisen. So wurden auch die ein wenig entschädigt, die vielleicht in dem einen oder anderen Lesungsraum keinen Platz gefunden hatten. Übrigens ließ sich Sabine Ebert, die Autorin des Bestsellers "Das Geheimnis der Hebamme", durch einen Auftritt von Ludmillus zu einer Romanfigur gleichen Namens inspirieren. Mit der Gemeinschaftslesung aus dem "Quo Vadis" Projekt "Das steinerne Auge" fand die Lesenacht der Historica 2009 und auch das öffentliche Programm einen ebenso würdigen, wie amüsanten Abschluss. Segeberger Feder 2009 für „Quo Vadis“ Autorin Kathrin LangeMonday, November 9. 2009
Bad Segeberg. Die „Quo Vadis“ Autorin Kathrin Lange ist am Samstag, den 07.11.2009 für ihr historisches Jugendbuch „Das Geheimnis des Astronomen“ in Bad Segeberg mit der begehrten Segeberger Feder ausgezeichnet worden. Dies ist der bis dato einzige ausgelobte Jugendbuchpreis des Landes Schleswig-Holstein.
Per aspera ad astra – dies könnte das Motto Kathrin Langes sein. Die Sterne und der Blick hinauf zu ihnen haben es der Autorin seit vielen Jahren angetan. Den Nerv der Jury, über 100 Kinder zwischen 12 und 16 Jahren, hat die Autorin auf jeden Fall getroffen. Sie kürten den spannenden Roman um die zwölfjährige Marie zur ihrer Siegergeschichte. Die Laudatorin, Helga Preugschat, Lektorin beim Fischverlag, fand passende Worte für das Geheimnis der Autorin: „Sie zaubert mit ihren Worten vergangene Zeiten herbei und erschafft lebendige Charaktere“. Kathrin Lange ist die 8. Preisträgerin der Segeberger Feder, die vor ihr u.a. Isabel Abedi und Thomas Finn erhielten. Im Vorfeld der Historica 2009 liest Kathrin Lange in der Sternwarte in Bergedorf. Diesem Event sieht die Autorin mit Freude entgegen, denn 2009 ist nicht nur das Jahr der Astronomie (vor 400 Jahren lieferte Galileo Galilei den empirischen Nachweis des heliozentrischen Weltbildes). Für die Sternwarte in Bergedorf selbst könnte sich Großes ergeben, befindet sie sich doch womöglich in diesem Jahr auf dem Sprung zum Weltkulturerbe. Wer wissen möchte, was ein karolingisches Astrolabium ist, wie es aussieht und wie es verwendet wird, welches Steckenpferd Gerbert von Aurillac, Lehrer und politischer Berater Ottos III. und späterer Papst Silvester II., sein eigen nannte - der sollte die Lesung in der Sternwarte nicht verpassen. 12.11.2009, 16.30 Uhr „Das Geheimnis des Astronomen“ Sternwarte Bergedorf Weitere Lesungen im Vorfeld der Historica 2009 von Helga Glaesener, Wolf Serno, Titus Müller, Tania Douglas und Jörgen Bracker siehe Flyer oder Homepage "Quo Vadis". In Zusammenarbeit mit Quo vadis: Kostenlose Hör-Erzählungen bei JokersFriday, November 6. 2009
Bei Jokers Historica erscheinen seit einiger Zeit sozusagen "kleine Hörbüchlein" zum kostenlosen Genießen: 20-30 Minuten lange Kurzgeschichten, gelesen und zum Download auf der Webseite des Händlers als mp3 bereitgestellt.
Auch einige Quo vadis-Autorinnen und Autoren haben hier Geschichten beigesteuert, darunter Marlene Klaus: Schillers Flucht, Olaf Kappelt: Die Tafelrunde von Sanssouci, Tessa Korber: Der Tod des Feldherrn oder Frank Stefan Becker: Kaiser in Köln. Herausgegeben und betreut wird die Reihe von Olaf Kappelt. Mitglieder des Autorenkreises, die Lust haben, sich hier (honoriert) mit einer historischen Kurzgeschichte einzubringen, mögen sich an ihn wenden. Das Steinerne Auge: Historischer Episodenroman zu Überwachung und KontrolleFriday, June 26. 2009 Ein Gott verlangt Unterwerfung im Ägypten des Echnaton, in Rom planen Christen unter Neros Augen einen Anschlag, ein jüdischer Arzt muss heimlich bei einer christlichen Geburt helfen, die Inquisition bedient sich des gemeinen Denunziaten, ein Cembalo fällt der Bönhasenjagd der Hamburger Tischlerinnung zum Opfer, eine BND-Außenstelle findet sich verraten und einem Mann wird die Identität gestohlen – durch Zeiten und Kulturen wandert der Augenstein von einem Ereignis der Bespitzelung und Intrige zum nächsten, erzählt von bekannten Autorinnen und Autoren des historischen Romans, darunter Tessa Korber, Malachy Hyde, Martina André, Sabine Ebert und vielen anderen. Eine Reise durch des Menschen Lust an Intrige und Verrat.Für die Anthologie "Das steinerne Auge" konnte ich eine Reihe bekannter wie weniger bekannter Autorinnen und Autoren des Genres Historischer Roman gewinnen, jeweils eine Kurzgeschichte zu einer historischen Epoche bzw. Kultur zu verfassen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Dynamiken der Kontrolle und Überwachung auseinandersetzt. Das Bestreben der Menschen, ein Übermaß Sicherheit zu schaffen oder ihren Willen gegenüber anderen mit Meinungskontrolle durchzusetzen, das Spiel mit der Angst der Bevölkerung sollte in all seinen Facetten Darstellung finden. Und tatsächlich ist das Ergebnis spannend und vielfältig geworden. Mit unterschiedlichen Stilmitteln, mal unterhaltender, mal literarischer, mal mehr berichtend, mal mehr erzählend, nahmen sich die Autorinnen und Autoren der Herausforderung an. Die siebzehn Beiträge waren im Rahmen meiner Tätigkeit als Herausgeber des Buches erfrischend in ihrer stilistischen und inhaltlichen Vielfalt zu redigieren. Der Arbeitstitel "Du bist ein offenes Buch" ist nun zum Titel einer der Beiträge geworden. Die Autoren sind: "Der zwölfte Tag" knackt 20.000er-GrenzeTuesday, March 3. 2009
Der Quo vadis-Gemeinschaftsroman Der zwölfte Tag hat sich mittlerweile über 20.000 mal verkauft, zuzüglich den Verkäufen der Buchclub-Ausgabe.
Das zweite Experiment, zwölf Autoren gemeinsam einen Roman verfassen zu lassen, ist damit ähnlich erfolgreich wie der Vorgänger "Die sieben Häupter". Dank und Gratulation an alle Mitschreibenden!
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Die Reliquien von Lissabon. Störtebekers Vermächtnis. Murmann Verlag Hamburg. 360 S. € 18.00, Mai 2008Sunday, February 15. 2009
Der Hinrichtung der zu Unrecht als Seeräuber verunglimpften Vitalienbrüder auf dem Hamburger Grasbrook 1400/1400 folgte eine unangenehme Überraschung. Den zum Tode Verurteilten wurden in Reliquienkapseln verwahrte Knöchelchen vom Hals genommen, die vor längerer Zeit dem in der Sé zu Lissabon verwahrten Schrein des Hl. Vincentius, dem Nationalheiligen der Portugiesen, stammten. Dem Hamburger Ratsherrn und Gerichtsherrn der Jahre 1400 und 1401 wurde vom Hamburger Rat die Rückführung anvertraut. Da Reliquien zu jener Zeit kostbarer als Gold, Silber und Edelsteine eingeschätzt wurden, barg die Translation gefahrvolle Risiken. Eine wahrlich abenteuerliche Reise führt den Ratsherrn über London, La Rochelle, Cadiz Santiago de Compostela und die Kanarischen Inseln auf Umwegen nach Lissabon. Verkleidet als einfacher Seemann gerät er, der Ratsherr, auf ein Seeräuberschiff und muss an Überfällen auf Pilgerschiffe mitwirken. Am Ziel seiner Reise erf#hrt er auch, auf welche Weise die Vitalienbrüder, Störtebeker und Goedeke Michel in den Besitz der Reliquien gekommen waren.
Lesung am 11. 12. 2008 im Goethe-Institut LissabonTuesday, October 21. 2008
Das Goethe Institut Lissabon und die Fundação Marion Ehrhardt haben den Autor Jörgen Bracker eingeladen, am 11. Dezember 2008 seinen neuen Roman "Die Reliquien von Lissabon - Störtebekers Vermächtnis" im Institut vorzustellen und ausgewählte Texte daraus vorzutragen. Die Fundação Marion Ehrhardt fördert die deutsch-portugiesischen Kulturbeziehungen, besonders im Hinblick auf Geschichte, Literatur, Kunst und Musik, deren Erforschung und Veröffentlichung. Sie hat ihren Sitz in Sintra.
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HINWEIS: Blog-AnmeldungFriday, October 3. 2008 Da ein paar Redakteure dieses Blogs nicht identifizierbar waren bzw. nicht in der Mitgliederliste auftauchten, habe ich betreffende Einträge und Nutzer erstmal offline genommen . Nur unter Pseudonym als Nutzer eingetragene Personen müssen leider gelöscht werden. Ich überprüfe die Blogsoftware-Einstellungen auf Lücken, sowie ich Zeit habe. Wer zu Unrecht offline genommen wurde, sende mir bitte eine Mail. Danke! Kleiner Erfahrungsbericht mit Print on Demand-"Verlagen"Saturday, September 6. 2008 Anläßlich zweier Publikationen in sogenannten "Print on Demand"-Diensten demnächst ein kleiner Erfahrungsbericht. Print on Demand ist ein relativ junges Druckverfahren, das es erlaubt, Bücher direkt bei Bestellung zu drucken - Einzelstücke also, wodurch Lagerungskosten, hohe Investitionen in eine Startauflage usw. entfallen. Diese Technologie ist interessant für bereits remittierte Titel, die trotzdem weiterhin verfügbar gehalten werden sollen (beispielsweise um daraus Lesungen halten zu können), oder für Spartenliteratur, die im Angesicht des Marketings keine Chance auf eine reguläre Veröffentlichung hat. Der Beitrag kann im Literaturcafé nachgelesen werden! Die Königin der Seidenstraße - Historischer Roman von Agnes ImhofThursday, August 21. 2008
Piper Verlag, ISBN: 978-3-492-05117-0
Ab 11. September 2008 im Handel! Mit ihrem Gesang bringt sie Kalifen und Heilige um den Verstand. Ihre Lieder peitschen die Sinne auf, ihre Respektlosigkeit reizt das Verlangen ihrer Zuhörer – eine ebenso verführerische wie gefährliche Gabe. In einer Welt, in der Ruhm den Männern vorbehalten ist, wird sie zur Göttin von Bagdad: Arib, die berühmteste Kurtisane am Hofe Harun ar-Raschids. Doch die Frau mit der Stimme eines Engels und dem Mundwerk einer Hure hat eine abenteuerliche Vergangenheit, von der keiner ihrer Liebhaber etwas ahnt: Vor Jahren entkam sie allein dem blutigen Massaker, bei dem ihre ganze Familie ausgelöscht wurde. Arib floh vor den Häschern des Kalifen durch die Salzsteppen Khorasans über die uralten Wege der Seidenstraße. Als Junge verkleidet reiste sie mit Karawanen, traf auf Pilger und Nomadenstämme - umgeben von Huren und Händlern, von Opium, Zimtrinde und edlen Stoffen. Bis sie sich in einen faszinierenden Fremden aus dem fernen Frankenreich verliebte und damit alles aufs Spiel setzte. Jahre später, auf dem Höhepunkt ihrer Macht, holt diese Vergangenheit sie ein. Und plötzlich muss sich Arib entscheiden: zwischen der leidenschaftlich ersehnten Rache am Mörder ihrer Familie – und der großen, einzigen Liebe ihres Lebens. Die Königin der Seidenstraße erzählt die wahre Geschichte der Frau, der die Kalifen aus 1001 Nacht zu Füßen lagen. Sie entführt in eine Welt voller Luxus und Ausschweifung, aber auch voller Intrigen und Hass. Agnes Imhof Sie recherchiert „wie eine Kommissarin der Mordkommission“. Agnes Imhof, geboren 1973 in München, studierte Islamwissenschaft und spricht unter anderem Arabisch und Persisch. Mit ihrem Mann und ihrer Tochter lebt sie in der Nähe von München. Mehr von Agnes Imhof: Das Buch des Smaragds. (Historischer Roman, Piper 2006) ISBN-13: 978-3-492-04798-2, ISBN-10: 3-492-04798-x Die friesische Sklavin Atika gerät in den Bann des größten Ketzers des Islam – und mit ihm in den eines düsteren Fanatikers. Es beginnt eine gnadenlose Jagd nach dem verbotenen Buch des Smaragds... Agnes Imhof und Peter Prange: Der Harem. Sinnliche Begegnungen im Serail. (Anthologie, Droemer Knaur 2008) ISBN: 3426198320 Erotische Geschichten aus dem Harem – dem verborgenen Reich orientalischer Frauen. Die Königin der Seidenstraße bei amazon Mehr über Agnes Imhof Kostenloser Rategeber UrheberrechtSunday, August 3. 2008
Da das Thema gerade für Autoren angesichts der Publikationsform Internet, aber auch im Bereich Sachbuch von großem Interesse ist, hier ein Beitrag aus Uhus °finest-assorted° Weblog Droppings:
Von iRights, unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung und dort für 2 Euro als Printpublikation zu haben (der Ratgeber, nicht iRights), ist ein kostenlos herunterladbarer Ratgeber zum Thema Urheberrecht erschienen. Darin behandelt werden in leicht verständlicher, aber kompetenter Form Fragen von den Kopier- und Darstellungsmöglichkeiten fremder Texte und Textteile über Bilder, Persönlichkeitsschutz der Photographierten, der Definition von Bildzitaten und Verwendung von Musikstücken, Liedtexten und dergleichen - ein knapp gehaltenes und dennoch sehr umfassendes Werk, das sowohl für Sach- und Fachbuchautoren, als auch für aktive Nutzer des Internets sehr interessant sein dürfte. Verlagsdurchsuchung wegen angeblicher TitelschutzverletzungFriday, August 1. 2008
Wie in buchmarkt.de nachzulesen ist, bekam der Verlag Random House Besuch von einer Staatsanwältin, da ein Print on Demand-Autor den Titelschutz an einem seiner Bücher verletzt sah. Dabei wurde laut dem Bericht nicht einmal kontrolliert, ob die Aussage des Autors, sehr bekannt zu sein, überhaupt zutraf - stattdessen drohte die Staatsanwältin dem Verlag unumwunden damit, mit 15 Polizisten das Haus zu durchsuchen. Mehr lesen ...
Ein solch schwerer Eingriff in den Geschäftsalltag aufgrund einer derart trivialen Streitsache belegt erneut, wie leichtfertig derzeit mit dem Instrument Hausdurchsuchung verfahren wird.
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